Was eine lokale Nennung erfasst

Eine lokale Unternehmensnennung identifiziert einen Betrieb in seinem örtlichen Kontext. Ein Verzeichnis kann Name, Adresse und Telefon in Feldern zeigen; ein Bericht kann dasselbe Geschäft im Fließtext beschreiben. Beide Formate beweisen noch keinen Backlink. Prüfen Sie, ob ein Hyperlink vorhanden ist und wohin er führt. „Strukturiert“ bezeichnet hier die Darstellung in Feldern, keinen Test von Schema-Markup oder Rich-Result-Eignung.

Quellenwissen von Rankingbehauptungen trennen

Google nennt öffentliche Seiten, lizenzierte Quellen und Beiträge als mögliche Informationsquellen für Profile. Daraus lässt sich nicht ableiten, welches einzelne Verzeichnis ein Profil beeinflusst hat. Die lokalen Rankinghinweise bieten keinen käuflichen Weg zu einer besseren Position. Dieses Inventar ist unsere Prüfmethode, kein Google-Score. Trennen Sie die Genauigkeit einer Nennung von einer gemessenen Veränderung der Suchleistung.

Vier unterschiedliche Fälle vergleichen

Die fiktiven Fälle verwenden store-01 als erklärten Vergleichsstandort. Einen gemeinsamen Qualitätsscore gibt es bewusst nicht. Eine Quelle kann thematisch passen und dennoch die falsche Filiale nennen; ein hilfreicher Bericht kann ohne Link auskommen. Ein Angebot mit bloßer URL belegt noch keine Nennung. Dokumentieren Sie zuerst das tatsächlich Bekannte.

  • Ein passender Verzeichniseintrag: Der Beispieleintrag nennt Geschäft und Telefon und verlinkt die passende Standortseite. Gebiet und Dienstleistung passen zum Unternehmen. Bewahren Sie den datierten Nachweis auf. Prüfen Sie nach Änderungen erneut; Übereinstimmung beweist keinen Rankingeffekt.
  • Eine unverlinkte lokale Nachricht: Der fiktive Bericht identifiziert das Geschäft im örtlichen Kontext, enthält aber weder Link noch Straßenadresse oder Telefon. Als Nennung erfassen, nicht als Backlink. Fehlende Kontaktfelder im Artikel sind nicht automatisch Fehler; beantragen Sie nur begründete sachliche Korrekturen.
  • Ein Eintrag zur falschen Filiale: Der Vergleich bezieht sich auf store-01, Adresse und Link führen jedoch zu branch-02. Thematische Relevanz löst den Identitätskonflikt nicht. Klären Sie, welche Filiale gemeint ist. Übergeben Sie eine bestätigte Korrektur an das NAP-Protokoll; führen Sie die Standorte nicht zusammen.
  • Ein ungeprüftes Massenangebot: Nur eine vorgeschlagene URL liegt vor. Seite, Kontaktdaten, Link und Publikum wurden nicht geprüft. Nicht zu verifizierten Nennungen oder Backlinks zählen. Prüfen Sie konkrete Seite und Relevanz vor einer bezahlten Eintragung oder Bewertung.

Ein Inventar auf Seitenebene erstellen

Nutzen Sie pro geprüfter Seite und Standort eine Zeile. Mit genauer URL und Datum kann eine andere Person dieselben Belege prüfen. Zwei Filialseiten bleiben getrennt, bis ihre Identität geklärt ist. Eine fehlende Telefonnummer im Bericht ist kein Widerspruch zu bekannten Kontaktdaten. Die stabilen englischen Spaltenkennungen dienen dem Import; unten stehen die Bedeutungen.

  • Datensatz: Eindeutige Zeilenkennung; Nachweise verschiedener Seiten trennen.
  • Standort: Stabile Kennung des verglichenen Standorts.
  • Quelle: Genaue Seiten-URL statt Domainübersicht.
  • Quellenformat: Datenfelder oder Fließtext; kein Test strukturierter Daten.
  • Unternehmensname: Tatsächlich angezeigter Name.
  • Adresse: Beobachtete Adresse; im Bericht fehlend bedeutet nicht falsch.
  • Telefon: Beobachtetes Telefon; Originaltext erhalten.
  • Linkziel: Beobachtetes Linkziel; leer bedeutet nicht automatisch Startseite.
  • Linknachweis: Verlinkt, unverlinkt und unbekannt unterscheiden.
  • Identitätsabgleich: Gleicher, anderer oder ungeklärter Standort.
  • Geografische Relevanz: Nachweis, dass Publikum oder Abdeckung zum Standort passen.
  • Themenrelevanz: Nachweis, dass das Thema zur tatsächlichen Leistung passt.
  • Beobachtet: Prüfdatum; bei ungeprüften Seiten leer lassen.
  • Entscheidung: Nächster Schritt, kein Qualitätsscore oder Rankingversprechen.
  • Nächster Schritt: Begründung und offene Arbeit für die nächste Prüfung.

Den passenden nächsten Schritt wählen

Beginnen Sie bei einer bekannten Nennung, der Unternehmensseite oder einem eigenen Profil und öffnen Sie die konkrete Quelle. Belegen Sie örtliche und fachliche Relevanz anhand des Inhalts statt eines Werbescores. Behalten Sie einen passenden Eintrag; erfassen Sie eine unverlinkte Nennung entsprechend; übergeben Sie bestätigte Fehler an die NAP-Korrektur. Ein Eintragungsvorschlag bleibt bis zur öffentlichen Kontrolle ein Vorschlag. Zahlungs-, Kontakt- und Erlaubnisverläufe gehören in getrennte Unterlagen.

CSV setzt vor formelähnliche Werte, auch die Beispielnummern, ein schützendes Apostroph. Beim Textimport kann es erhalten bleiben. Nutzen Sie XLSX oder JSON für den exakten Originalwert. Heruntergeladene Dateien bleiben auf Ihrem Gerät; ein Neuladen der Seite löscht sie nicht.

Ergebnisse getrennt messen

Einmalige Seiten, Quellen und Standorte sind unterschiedliche Zähleinheiten. Führen Sie sie getrennt und verbuchen Sie ungeprüfte Angebote nicht als erledigt. Ein Verzeichnis kann Besucher bringen, ohne dass sich ein Rankingeffekt messen lässt. Diese Seite trägt nichts ein, ruft keine Quellen ab und erstellt keine Kartenplatzierungen. Die Dateien sind Arbeitsunterlagen, kein geprüftes Verzeichnisangebot. Prüfen Sie nach Umzügen oder Quellenänderungen erneut und messen Sie Anfragen mit eigenen Definitionen und Zeiträumen.