Überblick

Eine Shopseite sollte Kundinnen und Kunden helfen, auffindbar sein und Produkte zutreffend beschreiben. Dieses Beispiel betrachtet Kategorie, Produkt und Kaufratgeber eines fiktiven Fahrradshops. Es ist kein gemessenes Kundenergebnis.

Aufgabe jeder Seite festlegen

Die Kategorieseite ermöglicht den Vergleich von Fahrradlampen. Die Produktseite erklärt eine einzelne Lampe mit Eigenschaften, Preis und Verfügbarkeit. Ein Ratgeber hilft bei der Auswahl. Verlinken Sie die Seiten, wo es sinnvoll ist, statt denselben Verkaufstext zu wiederholen.

Vorher: eine Kategorie „Produkte“ mit wenig Text und kaum unterscheidbaren Lampennamen. Nachher: ein beschreibender Titel wie „Wiederaufladbare Fahrradlampen“, eine kurze Erklärung zu Befestigung und Laden sowie unterscheidbare Produktnamen. Das fiktive Beispiel belegt keinen Rankinganstieg.

Suchvorschau und Inhalt bearbeiten

Prüfen Sie in der Suchmaschinenvorschau von Shopify Titel und Meta-Beschreibungen für Produkte, Kategorien, Seiten und Blogbeiträge. Ein eindeutiger Titel beschreibt die tatsächliche Seite; die Beschreibung fasst ihren Inhalt zusammen. Prüfen Sie Preise und Aussagen anhand des echten Angebots. Suchmaschinen können andere Titel oder Beschreibungen anzeigen.

Überschriften, Bilder und Alternativtexte sollen Menschen helfen. Ein Alternativtext wie „Fahrradrücklicht an einer Sattelstütze“ beschreibt ein relevantes Bild besser als eine Liste von Suchbegriffen. Verlinken Sie den Kaufratgeber von der Kategorie aus, wenn er bei der Auswahl hilft.

Produktdaten und Verfügbarkeit prüfen

Vergleichen Sie sichtbare Namen, Bilder, Varianten, Preise, Versandinformationen und Verfügbarkeit. Prüfen Sie vorhandene strukturierte Daten mit den passenden Google-Testwerkzeugen und gleichen Sie sie mit der sichtbaren Seite ab. Ein vorübergehend ausverkauftes Produkt darf dort nicht als verfügbar erscheinen. Korrekte Auszeichnung kann die Eignung unterstützen, garantiert aber weder ein Rich Result noch eine Platzierung.

Kommt ein Produkt zurück, kann eine hilfreiche Seite mit korrektem Bestand für bestehende Besucher sinnvoll sein. Wird es dauerhaft entfernt, prüfen Sie einen passenden Ersatz sowie bestehende Links, bevor Sie die URL ändern. Leiten Sie nicht alle entfernten Produkte pauschal zur Startseite weiter.

URLs, Weiterleitungen und Sitemap prüfen

Shopify erstellt automatisch eine sitemap.xml. Prüfen Sie wichtige öffentliche Seiten, bestätigen Sie die Inhaberschaft in Search Console und reichen Sie die Sitemap bei Bedarf ein. Das Einreichen garantiert weder Crawling noch Indexierung. Untersuchen Sie wichtige URLs zusätzlich und prüfen Sie bei unerwarteten Ergebnissen Zugangsbeschränkungen und kanonische URLs.

Shopifys Standardweiterleitungen funktionieren für fehlerhafte URLs; reservierte Pfade und internationale Unterordner unterliegen Einschränkungen. Eine noch funktionierende Seite lässt sich damit nicht einfach umleiten. Notieren Sie den alten Pfad, wählen Sie ein passendes Ziel und richten Sie die Weiterleitung nach einer fehlerhaften Antwort gemäß aktueller Shopify-Anleitung ein. Testen Sie das Ergebnis; Browser-Caches können Tests beeinflussen.

Messen und pflegen

Halten Sie mit Datum fest, ob die gewünschte URL indexiert ist, welche verfügbaren Suchanfragen und Klicks Search Console zeigt und ob Kunden die gewünschte Shopaufgabe abschließen können. Suchdaten sind verzögert und von vielen Faktoren abhängig. Vergleichen Sie ähnliche Zeiträume, ohne jede Veränderung einer einzelnen Bearbeitung zuzuschreiben. Prüfen Sie Seiten bei Änderungen von Bestand, Preis oder Markt erneut und dokumentieren Sie Verantwortliche und Termine.